Mercosur Abkommen

Dieser Kurzbericht vom ARD Mittagsmagazin – 01.07.2019
gibt einen Einblick auf die tatsächlichen Auswirkungen dieses Abkommens.







Billig- und Aktionsfleisch zerstört die heimisch Produktion

Fleischaktionen

Beiliegender Artikel zu Euer Information. Höchste Zeit dass dieses leidige Thema aufgegriffen wird. Wie man im Artikel lesen kann, haben sich die Rabattaktionen im letzten Monat sogar auf 50 % erhöht. Die IG Fleisch fordert wie der WWF, das im Fairnesskatalog des Lebensmitteleinzelhandels für Fleisch genauso ein Rabattverbot eingeführt wird, wie es bereits bei Babynahrung und Rauchwaren besteht. Dies sollte auf alle Grundnahrungsmittel ausgedehnt werden.  Auch die fehelende Herkunftskennzeichnung wird berechtigt kritisiert, darum wiederholen wir unsere Hauptforderung  „Wo Österreich drauf steht, muss Österreich drinnen sein!“. Helft mit und unterstützt dazu die Petition „Billigfleisch stoppen“ auf https://www.wwf.at/de/billigfleisch-stoppen/




Eine weitere positive Möglichkeit für bewusste Konsumenten




Preise für Schnitzel & CO

Verzerrend diese Dollar Darstellung bei der Entwicklung der Schweinefleischpreise. Zum aktuellen Preisniveau ist anzumerken- Basispreis im Jahr 2012 bei 1,77 € , im Jahr 1977 waren es knapp 2€ und aktuell sind es 1,59€ das trotz Erhöhung der Produktionskosten ohne Inflationsabgeltung!!! Wen wundert es, dass so viele Schweinebetriebe das Handtuch werfen!!!! Es hilft nichts wenn wir alles Schönreden, wir müssen der Realität ins Auge sehen!!! Kein Missbrauch von Fleisch als Lockartickel!!! (Wäre ein guter Satz neben oder unter den Bildern – Werbung)






Wie der Hendl-Importschummel funktioniert

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, ein sehr aussagekräftiger Artikel und eine dazu passende Doku. Wäre wohl interessant was der Vizekanzler und Landwirtschaftsminister außer Dienst Wilhelm Molterer zu dieser Thematik zu sagen hat. https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEwMTA2OTE/







Geflügelmastanlage

Dieser Artikel kennzeichnet wie mit vordergründigen scheinheiligen Tierwohl- und Tierschutzdiskussionen von der Wahrheit abgelenkt werden soll- Käfigeier – Bodenhaltung!!! Da bleiben nur mehr wenige, heimische Betriebe für das Etikett und die Ware kommt dann aus industrieller Produktion. Der Bericht stand in der „Unabhängigen Bauerstime der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL“, Ausgabe April 2019,, Seite 20.







Ukrainisches Geflügelunternehmen erhält 100 Mio. Euro-Kredit von EBRD

Der Artikel spricht für sich. Neben dem Freihandelsabkommen bedrohen auch solche Geldgeschäfte die heimische Produktion. Am Bauernhof werden die Haltungsvorschriften ständig verschärft, der Großteil der Ware kommt aber aus einer No-Name Produktion. Kritiker warnen vor Billigimporten durch die Hintertür Kiew/Laibach, 5. März 2019 (aiz.info). - MHP Agroholding, der führende Hersteller von Geflügelfleisch in der Ukraine, erhält laut Medienberichten von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) einen Kredit in der Höhe von 100 Mio. Euro für den Erwerb des slowenischen Fleischproduzenten Perutnina Ptuj. Mit der Übernahme kann MHP seine Aktivitäten in der Europäischen Union weiter ausdehnen. Kritiker warnen vor uneingeschränkten zollfreien Hühnerfilets-Importen in die EU durch die Hintertür. Hühnerbrustfilets aus der Ukraine landen dann als billige EU-Ware auf dem Markt, äußerten schon im Mai 2018 die EU-Abgeordneten Annie Schreijer-Pierik und Jeroen Lenaers aus den Niederlanden (beide Europäische Volkspartei) sowie Jim Nicholson aus Nordirland (Europäische Konservative und Reformer) ihre Bedenken in einer schriftlichen parlamentarischen Anfrage. Laut ihnen umschiffen ukrainische Produzenten die Zollabgaben mit einer speziellen Zurichtung (Brustteil mit einem kleinen Teil des Flügels), auf die keine Abgaben im Rahmen der "vertieften und umfassenden Freihandelszone" (DCFTA) entfallen. Die Europäische Vereinigung der Geflügelfleischproduzenten (AVEC) zeigte sich "erstaunt" über die Entscheidung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie über deren Begründung in der Projektzusammenfassung, die folgendermaßen lautet: "Der Zweck des Darlehens besteht darin, die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an Perutnina Ptuj durch die MHP-Gruppe über ein Projekt zu finanzieren und diese in ihrer Strategie zur Ausweitung der Geschäftstätigkeit in der EU zu unterstützen." (Schluss) hub








Sendehinweis ORF 07.03.19 Am Schauplatz - "Das Bio-Dilemma"

beiliegende Statistiken wird auch durch die Inhalte im Film bestätigt. Der beiliegende Milchpreismarker aus Deutschland zeigt, dass wir in der Milchproduktion am Bauernhof keine kostendeckende Preise haben. Die völlig falsch behaupteten 49 % Mehrpreis vom Bauer werden durch die erhöhten Auflagen wettgemacht und ist völlig aus der Luft gegriffen. Noch ärger sind die Behauptungen von Lampert, der von hohen Kosten bei Transport und Logistik spricht. Wen man weiß das besonders im Großhandelsbereich bis zu 80 % Bio Importanteil ist. Das wurde mit dem Blick ins Regal bei Bio aus Chile oder Peru richtiggestellt bzw. wie das Foto von den Essiggurkerl im Anhang bestätigt wie schnell aus indischen Produkten österreichische wird. Wir danken dem Kamerateam für die realistische Darstellung. Durch die Falschdarstellungen und Marketinggags der Handelsketten kommt es zu diesen katastrophalen Bauernhofschließungen wie die beiliegende Statistik bestätigt. Genauso wie in Bayern (-93% Bild im Anhang) oder in Zahlen: 1970: 250.000 Milchbetriebe – 2017: 30.000 Milchbetriebe. Die faire Partnerschaft beweist die beiliegende „Statistik Milch“.

 

Bilder zu Bio-Dilemma










Heimische Bauern wollen "Gen-Soja" aus Amerika durch Eigenanbau ersetzen

Dieser Artikel bestätigt, dass beide Herrn sehr sich von der bäuerlichen Realität weit entfernt haben. Bei den 80% Eigenbedarf muss es sich wohl um einen Druckfehler handeln. Der Höhepunkt ist ja das Argument, dass wir zu wenig Ackerfläche für den heimischen Eiweißanbau haben. Wo waren die beiden Herrn als die Agrarpolitik gemeinsam mit Unterstützung der Grünen den wahnsinnigen Ausbau der Biogasanlagen zur Verwertung der „Überschussflächen“ forciert hat? Anstatt Biogasanlagen mit Wirtschaftsdünger, gebrauchten Speiseölen usw. zu betreiben wird Maissilage, Grassilage usw. vergast. Dass hat dazu geführt, dass 80.000 Hektar wertvollste Dauergrünfläche (Wiese) zum Anbau für Mais und den Einsatz in den Biogasanlagen in Ackerfläche umgewandelt wurden. Ökologisch gesehen ein Wahnsinn, wo bekannt ist, dass ein Hektar Wiese das vierfache von einem Hektar Wald Sauerstoff produziert, bester Trinkwasserfilter ist und von der Pflanzenvielfalt eine der ökologisch wertvollsten Fläche ist. Zudem sei den beiden Herrn gesagt, dass diese Dauergrünfläche heimisches Eiweiß für die Fütterung der Wiederkäuer produziert. https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Einkaufsratgeber_Fleisch_und_Wurst.pdf

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