Presse

APA Meldung - Missbrauch Fleischkennzeichnung

21.06.08

 

In den Weltnachrichten im ORF–Hörfunk wurde gestern berichtet, dass wir in Österreich bei 135% in der Rindfleischproduktion liegen und in Frankreich große Nachfrage nach österreichischem Rindfleisch herrscht. Diese Daten stammen von Agrarlandesrat Stockinger und Ing. Rogl (Chef der österreichischen Rinderbörse) und wurden bei einer Pressekonferenz veröffentlicht.

Wie ist das möglich, wenn folgende Tatsachen die Realität bestätigen?
Der Kuhbestand hat sich in Österreich in den letzten zehn Jahren um 350.000 Stück verringert, d.h. alleine durch diese Reduktion fehlen ca. 170.000 männliche Kälber für die Stiermast in Österreich. Dieser Umstand beweist, dass durch die Lebendviehimporte aus Polen, CZ, Ungarn, Rumänien und sogar der Ukraine diese Tiere bei der Schlachtung fälschlicher weise mit dem AT Stempel versehen werden müssen und so als österreichisches Fleisch in den Handel gebracht wird.

Warum wird der Konsument wissentlich getäuscht?
Die IG-Fleisch fordert daher dringend die Politik, die Veterinärbehörden und sämtliche Kammern auf, diesen Missstand im Sinne der Konsumenten und unserer Bauern sofort zu beseitigen!

Tiere – egal ob Rinder, Schweine, Schafe oder Ziegen dürfen bei der Schlachtung ihre Nationalität nicht verlieren!


Dateien:
APA_Meldung_Missbrauch_Fleischkennzeichnung_.pdf
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